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Über die Bienen

Aufgrund fossiler Blütenpflanzen aus der Zeit vor ca. 100 Millionen Jahren stellte man fest, dass Pflanzen durch Bienen bestäubt wurden. Eingebettet in Bernstein fand man in New Jersey (Amerika) eine Biene, bezeichnet als Trigona prisca, die auf ein Alter von 80 Millionen Jahren bestimmt wurde. Die Biene gehört wie die Ameisen und Wespen zu den Hautflüglern, welche nach den Käfern die größte Ordnung der Insekten bildet.

Die deutsche Honigbiene – Apis mellifica – ist dunkelbraun, stark behaart und hat an den Leibringen gelblichbraune Säume. Als soziales Insekt lebt sie in einem Staat, der sich ständig erneuert. Einzeln ist sie nicht lebensfähig. Die Königin des Volkes legt bis zu 1500 Eier pro Tag in die Zellen. Daraus entwickeln sich in 21 Tagen Arbeitsbienen. Damit dies gelingt, muss im Bienenstock eine gleichmäßige Temperatur von 35 °C herrschen und ein ausreichender Futtervorrat sowie Pollen als Eiweißnahrung und Wasser vorhanden sein. Im Frühjahr werden von den Bienen auch größere Zellen gebaut, die für die Aufzucht der männlichen Biene - der Drohnen – genutzt werden. Deren Aufgabe ist es, für den Fortbestand der Art zu sorgen. Im Alter von ca 14 Tagen paart er sich mit der ebenfalls geschlechtsreifen Königin (10 – 14 Tage nach dem Schlüpfen) Während ihres etwa zehnstündigen Arbeitstages fliegt eine Biene ca. 7000 Blüten an. Das sind im Durchschnitt zwölf Blüten pro Minute. Der Nektar, den sie mit ihrem Rüssel daraus saugt, wird im Bienenmagen chemisch umgewandelt. Mit den Borsten am Hinterbeinpaar nimmt sie die Pollen auf, die zu Pollenhöschen verklebt werden. Im Jahr sammelt ein Bienenvolk mit ca. 35000 Bienen ca. 15 kg Honig je Blütentracht (Blüten- und Waldhonig). Jede einzelne Biene hat ihrem Wesen und ihrem Alter entsprechende Aufgaben, Pflichten und Rechte. Bei ihrer emsigen Tätigkeit greifen die Bienen in keinen anderen Lebensraum störend oder zerstörend ein.

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